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Meine Story - Heute: Jasmin und Sina

 

Jasmin und Sina machen eine Ausbildung zur Mechatronikerin. Was sie daran am meisten mögen? Die Abwechslung und die Arbeit mit Robotern.

 

Meine Story: Ich verdiene mein eigenes Geld und bin selbstständiger geworden.

Jasmin, wie bist du zum Beruf der Mechatronikerin gekommen?

Schon auf der Realschule habe ich den technischen Zweig gewählt. Ich habe mehrere Praktika absolviert – als Mechatronikerin, Chemielaborantin, Bankkauffrau, Erzieherin. Dann habe ich mich für eine Ausbildung zur Mechatronikerin entschieden und habe mich beworben.

Was sind deine Aufgaben?

Ich habe einen vielseitigen Beruf im Bereich Elektro- sowie Metalltechnik. Meine Aufgaben sind: Anfertigen von Werkstücken durch Drehen, Fräsen, Bohren. Außerdem: Verdrahten von Schaltschränken, Programmieren von Steuerungen sowie die Inbetriebnahme und Instandhaltung von Anlagen und Maschinen.

Was hat dir bis jetzt am besten gefallen?

Der Bereich Robotik, da es für mich am spannendsten und interessantesten war, einen Roboter zu steuern und zu lernen, wie man ihn programmiert.

Hat sich dein Leben seit dem Ausbildungsstart verändert?

Ja, ich verdiene mein eigenes Geld und bin selbstständiger geworden. Ich habe auch viel gelernt, was ich zuhause umsetzen kann, zum Beispiel kleine Verdrahtungsaufgaben.

Was hast du nach deiner Ausbildung vor?

Entweder gehe ich auf die Berufsoberschule und studiere. Vielleicht mache ich auch meinen Techniker oder Meister. Ich habe mich noch nicht entschieden, aber auf jeden Fall möchte ich mich irgendwie fortbilden.

Und wo siehst du dich in fünf Jahren?

Zufrieden in meiner Abteilung mit Aufgaben, die mir Spaß machen.

Mit wem würdest du deinen Job für einen Tag tauschen?

Mit einem Pferdewirt, da ich das als Kind immer machen wollte.

Wenn du einen Wunsch frei hättest in Deinem Job – egal welchen – was wäre das?

Einmal der oberste Chef sein.

 

Meine Story: Ich möchte einen Job, für den ich jeden Tag mit einem guten Gefühl aufstehe.

Sina, du machst ebenfalls eine Ausbildung zur Mechatronikerin. Wie kam es dazu?

In der 6. Klasse habe ich mich in der Realschule für den technisch-mathematischen Zweig entschieden. Ich habe ein Praktikum als Technische Modellbauerin in meinem jetzigen Betrieb gemacht. Mir gefiel die Arbeitsatmosphäre hier sehr gut. Also habe ich mich für eine Ausbildung beworben. Nach weiteren Praktika als Industriemechanikerin und Chemielaborantin sowie Gesprächen mit Freunden war klar, dass ich Mechatronikerin werden möchte. Nach der 9. Klasse habe ich mich beworben und hatte nach einem Einstellungstest und einem Vorstellungsgespräch meine Zusage für eine Ausbildung.

Wie würdest du anderen Jugendlichen deinen Ausbildungsberuf beschreiben?

Es ist ein Beruf mit sehr viel Abwechslung. Zu Beginn liegt der Schwerpunkt auf Elektro- und Metallkenntnissen. Es gibt verschiedene Kurse: Schweißen, Drehen, Fräsen, Robotik, Hydraulik, Pneumatik, Speicherprogrammierbare Steuerung, also SPS, und Antriebstechnik. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr lernt man die verschiedenen Bereiche im Werk kennen und arbeitet produktiv mit. 

Welcher Bereich hat dir bis jetzt am besten gefallen und warum?

Der Elektro- und Automatisierungsbereich mit Robotik, weil er zukunftsorientiert ist und sich immer weiterentwickelt. Auch der Arbeitsbereich der Instandhaltung gefällt mir – ein großes Aufgabenfeld mit viel Abwechslung und ohne Routine.

Was hast du nach dem Abschluss der Ausbildung vor?

Je nachdem, ob ich eine Montage- oder Elektrikerstelle bekomme, möchte ich am liebsten erstmal arbeiten, um Praxiserfahrung zu sammeln. Eventuell kann ich nebenbei auf die Technikerschule gehen.

Wie hat sich dein Leben seit deinem Ausbildungsstart verändert?

Ich bin viel selbstständiger, reifer und offener geworden. Und ich habe ein höheres Verantwortungsbewusstsein.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Fest in einem Bereich eingeteilt mit einem Job, der mir Spaß macht, in dem ich mein Wissen anbringen kann und für den ich jeden Tag mit einem guten Gefühl aufstehe. Wahrscheinlich nebenbei in der Technikerschule.

Mit welchem Job würdest Du für einen Tag tauschen und warum?

Mit einer Polizistin. Das hat mich auch schon immer interessiert. Jedoch nicht nur Streife fahren, sondern die interessanteren Dinge. Aber: Es wäre mir im Alltag zu gefährlich.