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Gut zu wissen!

    Grafik mit Schriftzug „Teilzeitausbildung“.
    ©Lonely/shutterstock

     

    Inhalte & Voraussetzungen

    Von Teilzeitarbeit haben wahrscheinlich die meisten schon mal gehört. Im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung arbeiten Leute in Teilzeit weniger Stunden in der Woche. Nicht so bekannt ist die Teilzeitausbildung. Wir zeigen, für wen sie sich eignet und wie sie abläuft.

     

    Einige Facts

    In der Regel dauert eine Ausbildung drei Jahre. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung. Doch was ist das genau? Eine Ausbildung in Teilzeit gibt Azubis mit Kindern die Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu verbinden. Sie verläuft wie eine Vollzeitausbildung, nur werden die täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitsstunden im Betrieb reduziert – sie betragen zwischen 20 und 35 Stunden.

    Eine Teilzeitausbildung dauert aber nicht automatisch länger als die Ausbildung in Vollzeit. Nur wenn die Arbeitszeit bei 20 bis 24 Wochenstunden liegt, kann sich die Dauer um maximal ein Jahr verlängern. Generell ist eine Teilzeitausbildung in jedem anerkannten Beruf des dualen Ausbildungssystems möglich.

     

    Wer kann eine Teilzeitausbildung machen?

    Azubis, die

    • ein eigenes Kind haben
    • alleinerziehend sind
    • während der begonnenen Berufsausbildung schwanger werden
    • ein Familienmitglied betreuen und pflegen
    • einen Leistungssport ausüben und dadurch zeitlich begrenzt flexibel sind
    • eine gesundheitliche Einschränkung oder Behinderung haben

     

    Die Teilzeitausbildung ist ein großer Gewinn.

    Für Azubis

    Vorteile sind z. B der Einstieg in den Beruf, auch mit Kind oder anderen familiären Verantwortungsbereichen und die reguläre Ausbildungszeit bei mindestens 25 Wochenstunden.

    Für Unternehmen

    Mit jungen Menschen in Teilzeitausbildung gewinnen Betriebe hoch motivierte Lehrlinge und die Fachkräfte von morgen!

     

    Hier findest du weitere Infos zur Teilzeitausbildung

    Website der IHK

    Website der HWK

    Infos der Agentur für Arbeit