EmpfehlenDrucken

4 GRÜNDE FÜR EINE AUSBILDUNG, DIE DU NOCH NICHT KENNST

    Junge Frau pinnt aus Klebezetteln ein großes Herz an ein Fenster.
    Nahaufnahme: Hände bearbeiten ein kleines Werkstück.
    Junger Mann sitzt mit verzweifelter Miene vorm Notebook.
    Illustration: Eine Weltkarte, gestaltet aus vielen gestempelten Visa.

    Eine Ausbildung sichert deine Zukunft ... Jaaa, logisch. Aber gibt’s nicht NOCH spannendere Gründe? Doch! Hier findest du die ersten 4. Welcher überzeugt dich?

     

     

    ARBEITSPLATZ = FLIRTREVIER

    Der Arbeitsplatz ist der drittbeste Ort, um deine große Liebe kennenzulernen. (Der beste ist übrigens dein Freundeskreis – logisch – und der zweitbeste Kneipen und Clubs. Aber um dir Kneipe oder Club zu leisten, brauchst du Geld. Und das verdienst du wo? Genau.)

    NICHT NUR BÜFFELN, SONDERN ...

    Wie viele Schuljahre lang hast du brav zugehört, gebüffelt, gepaukt, gestrebert? In der Ausbildung kannst du endlich auch etwas TUN. Zum Beispiel Dinge herstellen oder bearbeiten. Menschen beraten, behandeln, erziehen. Projekte planen, berechnen, managen. Jeden Tag schaffst du etwas. Du bist ein Teil des Teams, du hast Anteil am Erfolg. Das macht stolz. Fühlt sich gut an. Und wird (in jeder dualen Ausbildung) auch noch bezahlt. 908 Euro beträgt die tarifliche Ausbildungsvergütung im Schnitt, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für das Jahr 2018 berechnet.

    FEHLER MACHEN? JA, BITTE!

    Während der Ausbildung machst du jeden Menge Fehler. Und das ist gut so! Denn gerade Fehler bringen dich weiter. Vorausgesetzt, du überlegst, warum sie passiert sind und wie du sie künftig vermeiden kannst. So lernst in der Praxis dazu und wirst immer besser. Und zu deinen Fehlern zu stehen, macht dich noch stärker.

    AUSBILDUNG = TICKET UM DIE WELT

    Eine Ausbildung in Deutschland kann dein Sprungbrett ins Auslandspraktikum sein – und/oder dein Ticket für eine internationale Karriere sein. Denn die deutschen Ausbildungsabschlüsse sind weltweit geschätzt.

    Warum? Beispiel duale Ausbildung: In der Berufsschule sammelst du jede Menge wertvolles Wissen. Im Betrieb wendest du es ganz konkret an. Nach der Ausbildung bist du fit in der Praxis und bestens versorgt mit aktuellem Know-how. Das ist weltweit vorbildlich.

    Möglicherweise musst du gar nicht warten, bis du Geselle/Gesellin oder Meister/in bist. Manche Betriebe bieten Austauschprogramme für ihre Azubis an. Ein paar Tipps:

    • Das Berufsbildungsgesetz lässt Auslandspraktika bis zu einer Dauer von maximal einem Viertel der Ausbildungszeit zu (§ 2 Absatz 3 BBiG). Das letzte Wort hat der Ausbildungsbetrieb.
    • Kürzere Aufenthalte am besten in die Schulferien legen, dann musst du nichts nachlernen.
    • Ein günstiger Zeitpunkt ist z. B. nach der Zwischenprüfung. Dann hast du schon Erfahrung gesammelt, mit der du beim Auslandseinsatz punkten kannst.
    • Du solltest zumindest Grundkenntnisse der Landessprache haben.
    • Es gibt einiges zu organisieren: Versicherungen, Verträge, Finanzen, Freistellung von Betrieb und Berufsschule. Fang mindestens ein halbes Jahr vor deinem Auslandspraktikum an.